Vorträge für Schulen, Hochschulen
& Bildungseinrichtungen

 

Geschlechterrollen prägen unser Denken, lange bevor wir anfangen, sie bewusst zu hinterfragen.

Was gilt als typisch männlich oder weiblich? Wer bestimmt, wie Jungen sich verhalten sollen? Warum werden Grenzüberschreitungen manchmal verharmlost? Und welche Rolle spielen soziale Medien bei der Entwicklung unserer Vorstellungen von Geschlecht, Beziehungen und gesellschaftlicher Anerkennung?

Diese Fragen sind für junge Menschen ebenso relevant wie für diejenigen, die sie begleiten, unterrichten und unterstützen.

In meinen Vorträgen spreche ich über Männlichkeitsbilder, Sexismus, Gruppendruck, Diskriminierung, Gewaltprävention und gesellschaftliche Verantwortung. Mein Ziel ist es, Zusammenhänge verständlich zu erklären, Fragen zu ermöglichen und die Auseinandersetzung mit eingefahrenen Vorstellungen anzuregen.

 

Rollenbilder verstehen,
statt sie einfach weiterzugeben

Geschlechterrollen entstehen nicht von selbst. Wir begegnen ihnen in Familien, Freundeskreisen, Bildungseinrichtungen, Medien und digitalen Räumen.

Jungen lernen häufig früh, dass sie stark und durchsetzungsfähig sein sollen. Mädchen erleben andere, teilweise widersprüchliche Erwartungen. Menschen, die nicht in traditionelle Geschlechtervorstellungen passen, sind häufig zusätzlichen Formen von Abwertung oder Ausgrenzung ausgesetzt.

Solche Muster beeinflussen Selbstbilder, Beziehungen und den Umgang miteinander.

Meine Vorträge machen diese Zusammenhänge sichtbar und laden dazu ein, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

 

Für Jugendliche, Studierende und pädagogische Fachkräfte

Die Vorträge lassen sich an unterschiedliche Bildungsbereiche anpassen.

Für Jugendliche stehen verständliche Beispiele, soziale Dynamiken und Fragen aus ihrer Lebenswelt im Vordergrund. Bei Studierenden können gesellschaftliche und wissenschaftliche Perspektiven stärker vertieft werden.

Für pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Menschen in der Schulsozialarbeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Frage, wie Geschlechterrollen, diskriminierende Dynamiken und problematische Männlichkeitsvorstellungen im Bildungsalltag erkannt und angesprochen werden können.

Die konkrete Ausgestaltung orientiert sich am Alter, am Vorwissen und an den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe.

Mögliche Vortragsthemen

Wer bestimmt eigentlich,
was männlich ist?

Ein Vortrag über gesellschaftliche Erwartungen, Anerkennung, Gruppenzugehörigkeit und den Druck, bestimmten Vorstellungen von Männlichkeit zu entsprechen.

Wie entstehen diese Erwartungen? Warum halten Menschen an ihnen fest? Und welche Möglichkeiten haben junge Männer, ein eigenes Verständnis von Identität und Verantwortung zu entwickeln?

Sexismus erkennen und
Verantwortung übernehmen

Sexismus beginnt nicht erst dort, wo Menschen offen diskriminiert oder angegriffen werden. Er zeigt sich auch in Sprache, Zuschreibungen, vermeintlich harmlosen Witzen und unterschiedlichen Maßstäben für Menschen verschiedener Geschlechter.

In diesem Vortrag geht es darum, solche Muster zu erkennen, ihre Auswirkungen zu verstehen und Verantwortung für das eigene Verhalten zu entwickeln.

Gruppendruck, Grenzachtung
und Zivilcourage

Warum machen Menschen bei Dingen mit, die sie eigentlich ablehnen? Weshalb ist es manchmal schwierig, einer Gruppe zu widersprechen? Und wie lässt sich eingreifen, wenn andere abgewertet oder ausgegrenzt werden?

Der Vortrag behandelt Gruppendynamiken, Grenzen, Einvernehmlichkeit und Möglichkeiten verantwortungsvollen Handelns. Dabei geht es auch darum, wie Unterstützung geleistet werden kann, ohne sich selbst oder andere zusätzlich zu gefährden.

Männlichkeit im digitalen Zeitalter

Soziale Medien vermitteln Vorstellungen von Erfolg, Attraktivität, Stärke und Geschlechterverhältnissen. Manche Inhalte verstärken Unsicherheiten und fördern abwertende oder frauenfeindliche Weltbilder.

Dieser Vortrag beschäftigt sich damit, wie digitale Erzählungen über Männlichkeit entstehen, weshalb sie auf manche junge Menschen anziehend wirken und wie ein kritischer Umgang damit gefördert werden kann.

Vorträge und Workshops sinnvoll verbinden

Ein Vortrag kann neue Perspektiven eröffnen und eine gemeinsame Grundlage schaffen. Für die intensive Auseinandersetzung mit eigenen Einstellungen, Gruppendynamiken und konkreten Alltagssituationen ist ein interaktiver Workshop häufig die passendere Form.

Deshalb biete ich neben Vorträgen auch eigenständige Schul- und Jugendprojekte mit unterschiedlichen Präventionsmodulen an.

Beide Formate können unabhängig voneinander stattfinden oder sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Eine Veranstaltung für eure Bildungseinrichtung

Ihr plant einen Projekttag, eine Fachveranstaltung, einen pädagogischen Tag, eine Hochschulveranstaltung oder einen thematischen Vortrag für Jugendliche?

Gerne besprechen wir, welche Inhalte und welches Format zu eurer Einrichtung passen.

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